Sonntag, 8. September 2019

Zusammenfassung Tag 6

Für heute war eigentlich die Tour "der Pilz" (unsere Bezeichnung) geplant, die eigentlich "Circuit VTT n°20 - Le Pas de la Faye" heißt, eine Tour in der Haute Verdon. Auf dem Portal war die Strecke allerdings als "very difficult" und in die Kategorie "schwarz" eingeteilt. Was als Bewertung sicher nicht von den 800 Hm Anstieg oder der Länge von gut 24 km stammen kann. Kurzum, die Aussicht auf Wegen der Beschaffenheit "Alpines Gelände" das Bike erneut - und in diesem Fall über knapp 8,5 km durch die Gegend zu schieben oder zu tragen, hat zwei von uns so verunsichert, dass wir am Morgen entschieden haben, für heute doch eine Alltagsbiker-tauglichere Variante zu wählen - trotz der Chance auf Wolfssichtungen auf der "Pilz-Tour".

Als Alternative haben wir dann eine Runde um den Lac de Castillon bei Saint-Julien-du-Verdon zu drehen. Im Grunde eine abgespeckte Version der VTT-Tour Nummer 7 von o.g. Portal.

Die Entscheidung war im Nachhinein goldrichtig. Die heutige Etappe hatte wieder alles was es braucht: Tolle Landschaften, Ausblicke auf den See, Auf und Ab auf breiten Forst- und Nebenstraßen, Singletrails mit nur geringen Schiebepassagen.  Am Ende waren alle mit der Wahl der Tour sehr zufrieden. Auch, wenn es keine Wölfe zu sehen gab.

ZDF - Zahlen, Daten, Fakten:
  • Gefahrene Strecke: 44,0 km 
  • Fahrzeit: 3:38 h 
  • Aufstieg gesamt 953 hm
  • Höchste Höhe (des Tages und der Tour: 1.317 m 
  • Durchschnittsgeschwindigkeit (in Bewegung): 12,1 km/h

Höhenprofil Tag 6

https://drive.google.com/uc?export=view&id=1UIJdveFpIByqN-Uf3CIsIdJ-a1YEE8_A.

Alles drin

Die heutige Tour beinhaltete alles, was einen Mountainbiker erfreut: Einfache Auffahrten (z. B. auf Asphalt), anspruchsvollere auf Schotter, kleine Paßübergänge, trickreiche (= technische und andpruchsvolle) Abfahrten, aber auch schnelle Abfahrten, 
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1iPjhCKm9qnaSkJDH4BRceisJemNHWe9Q
Schiebepassagen auf- und abwärts (aber nicht zu lang), Querfahrten im Hang parallel zur Höhenlinie mit weiten Ausblicken in die Täler oder auf die nächsten Berggipfel. Enge, schulterbreite Durchfahrten durch Waldstücke und vor allem: viel Einsamkeit. 
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1AzCrHMp-6hChIKxr_TqbhbTypQIP-_4g
Und nicht zu vergessen: Mittags ein hübsches Dorf mit Einkehrmöglichkeit, um die Kraftreserven aufzufüllen. 

Unsere Tour am Abschlusstag

Heute ging es um den Lac de Castillon, startend nördlich von Castellane gegen den Uhrzeigersinn über Saint André-les-Alps, wo wir zu Mittag gegessen haben, zurück nach Castellane. 
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1ubeVtdRWJiBscUze0Os0mkv8Ss80sGd0https://drive.google.com/uc?export=view&id=15S9FYZiegqLly287JGeOaHdv6vQNFf79https://drive.google.com/uc?export=view&id=1LPIdXOhzCnF_rYIBD5icTsaZxmEx5mswhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1XA_SqCuISyn_e9b2ASDqrGEAuOyKgwaXhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1Yrch38kdPP_XIZQttJf_qubiFXOendOEhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1_9v83kBgWwKlbSzML42xMEoukUSsBixfhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1rFFEwymTdKcfNZ7W0NBWeMDbY87pKtQohttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1sEQsWG-CL4j8w01-XbO5593ldTaEw2FUhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1t0GxYhD4ZdFOZ6qfhKDNjy65t45Ik8rEhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1ZRdQzQF-FDGJTErROAphWJhzp71piGYF

Samstag, 7. September 2019

Zusammenfassung Tag 5

Eigentlich war heute ein Entspannungstag geplant. Ein bisschen um den Lac de Sainte-Croix cruisen, mal kurz baden, kurzum: alles etwas lockerer angehen lassen.

Auto also geparkt auf einem der kostenlosen Parkplätze auf der nordöstlichen Seite des Sees. Und dann im Uhrzeigersinn auf den Weg gemacht.

Nach kurzer Fahrt über die D957, die eher den Charakter einer Schnellstraße versprüht, entscheiden wir uns, spontan etwas mehr "offroad" zu fahren, was in diesem Fall heißt: Enger am See entlang.

Am Anfang läuft alles gut. Bald sind wir auch auf einem Track, den wir für heute mal als Alternative in Erwägung gezogen haben. Dieser erweist sich allerdings über signifikante Teile als nicht fahrbar. "Alpiner Weg" ist das Zauberwort bei Komoot, das so viel heißt wie: Seit froh, wenn ihr da ohne Bike heil durchkommt. Das spontane Vertrauen in Komoots MTB-Routing führt zu wüsten Bergauf-Schiebepassagen (immerhin kann man hier einen Fuß vor den anderen setzen) - eBiker oder bajuwarische Superbären haben an dieser Stelle vielleicht noch eine Chance im Sattel zu bleiben.

Wieder zurück in der Zivilisation fahren wir nach Bauduen ab und essen leckere Galletes und Crepes in der Bar / Pizzeria / Creperie La Bouchon. Im Ort noch volle Sommerstimmung, während "bei uns" in La Palud schon  langsam der Frühherbst beginnt.

Nach dem Mittag bleiben wir auf offiziellen Tracks. Sainte-Croix-du-Verdon lassen wir rechts liegen, den flowigen Downhill-Trail unterhalb von Moustiers nehmen wir mit. Wieder am See sticht uns noch mal der Hafer oder anders ausgedrückt: Statt nach 10 m festzustellen, dass wir hätten abbiegen müssen, umzukehren und alles gut... - fangen wir an zu improvisieren, fahren am Strand entlang, klettern eine Böschung hoch ("da ist eine Fahrstraße in der Komoot-Karte"), schieben die Bikes ca. 80 Hm einen Weg hinauf, auf dem lange kein Fahrzeug mehr gefahren ist, um dann irgendwann wieder auf die Straße abzufahren, die man auch 25 Minuten vorher hätte nehmen können.

Nach einem Bad im Lac de Sainte-Croix ist die Welt allerdings wieder im Ordnung. Nach einem leckeren Abendessen im Hotel noch mal mehr. Und später haben wir den Lieben daheim wieder heldenhafte Geschichten zu erzählen.

Die cold hard facts:
  • Gefahrene Strecke: 53,0 km 
  • Fahrzeit: 4:15 h 
  • Aufstieg gesamt 800 hm
  • Durchschnittsgeschwindigkeit (in Bewegung): 12,4 km/h

Höhenprofil Tag 5

https://drive.google.com/uc?export=view&id=1-Ae1_3ruk6CYHMAb7VZDFhQSpu_cuX4K.

Das Salz der Biker

Im Mittelalter war Salz kostbar, schon fast ein Zahlungsmittel. Für Biker kann es sich ähnlich darstellen. Das zu einen. 
Zum anderen: wir verwenden Tracks von anderen Bikern, aber kennen deren Skills nicht. Legen diese Tracks dann in eine Software für Outdoor-Touren, diese gibt Aufschluss über die Fahruntergründe. Hier z. B. „Alpine Wanderwege“. So ein Abschnitt fand sich auf der heutigen Tour: schulterschmal, rechts und links kopfhohe Büsche, auf dem Boden kleine Felsblöcke und Kanten.
Kurz: für uns nicht fahrbar (Wie hat der Typ, der den Track ins Internet gestellt hat, das gefahren?)
https://drive.google.com/uc?export=view&id=19LmBtbhkR8cCnafxppjkjQ8C6CZZNLR8
Oder: Du verpasst einen Abzweig und dein Mitstreiter beruhigt dich: da kommt gleich ein Weg (in der Outdoornavi). Leider schei.,steil
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1Rhipd_9nO_ZLhcq4G_-w91AbxQMBaW5O
DANN mußt du als Biker bezahlen; in Salz, das sich auf der Kleidung niederschlägt: schieben, tragen, fluchen und vor allem schwitzen. 
Nix, oder zumindest wenig mit ERHOLUNG. Kleine Blessuren gab es gratis dazu. 

Tag 5: Heute zur Erholung nur mal um den See fahren

Nach der gestrigen Wanderung im Canyon, nach der uns alle Knochen weh taten, sollte es heute eine Erholungsetappe um den Lac de Sainte-Croix geben. Diverse Schiebepassagen haben jedoch trotzdem dazu geführt, dass der Puls an den oberen Grenzwert getrieben wurde. 
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1ZrJvMF5-ZtboTeLrJVXGHVYQtzcp4T5hhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1zAwKUVwbFefRaHaSyJN6-4wxdDzjqr5qhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1r2h5EcPgf4242j-36g00P5UgeujWi0h8https://drive.google.com/uc?export=view&id=15n0GBuz5t-7KYug6B_tFUvk45Cty4nawhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1r-zuNp3fzsyLjFRJOEcoaGiR621I3yn2https://drive.google.com/uc?export=view&id=1F82lLNMURY-hxI7DsOdhrazME97OKDblhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1SI0cGn_-QAnaIVJc_CHp9BROa0LsQ3l3

Freitag, 6. September 2019

Zusammenfassung Tag 4

Aus Logistikgründen (s. Beitrag zur Tagesplanung) stand frühmorgens zunächst eine Frühsporteinheit an: Auto für den Abend am Grand Canyon Verdon parking Tunnel du Baou abstellen und dann in 48 Minuten über knapp 400 Hm die 10 km zurück zum Hotel. Das Frühstück auf der Terrasse schmeckte heute noch besser als sonst...

Um 10:00 Uhr mit dem Taxi zum Chalet de la Maline als Ausgangspunkt der Wanderung durch die Verdonschlucht. Zum Parkplatz ist die Wanderung mit 6 Stunden ausgewiesen. Die Tochter des Hauses vom Hotel sagte, sie macht die Wanderung in 4 Stunden, mit Pause in 4:30.

Zunächst geht es über zahllose Kehren 360 Höhenmeter hinab zur Verdon. Was uns überrascht ist, dass es danach nicht mehr oder weniger gleichmäßig entlang der Verdon den Fluss aufwärts geht. Stattdessen: ein ständiges auf und ab. In der Summe kommen am Ende 480 Hm Aufstieg zusammen.

Wir machen nach ca. der Hälfte der Distanz trotzdem noch einen kleinen Abstecher zum Punkt La Mescla, wo die Verdon Richtung Norden abbiegt und mit der L'Artuby zusammenfließt. Kurz mal die Füße in der Verdon kühlen, Müsli-Riegel Lunch, weiter geht's.

Am Ende wirft Lutz wie im Tunnel den D-Zug an und wir wandern flotten Schrittes Richtung Tunnel der Baou. Diesmal sind wir besser ausgerüstet: Die Stirnlampe von Carsten ist zwar eine Funzel und bringt mal rein gar nichts (außer dem Eindruck zu vermitteln, wir seien gut vorbereitet), aber die iPhones sind gut aufgeladen und die Taschenlampenfunktion bietet genug Licht für die Tunneldurchquerung. Nach 4:40 (inkl. Pausenzeiten) kommen wir am Auto an und belohnen uns mit einem in der Kühlbox wartenden alkoholfreien Radler.

Jacuzzi, Hamam, teilweise Massage - wir tun einiges um wieder fit zu werden. Aber die Wanderung hat Spuren hinterlassen. Morgen werden bestimmt ALLE Muskeln an den Beinen schmerzen.

Platt, aber glücklich

Denkt ein Mountainbiker, er wäre auch ein guter Wanderer, so kann er sich da sehr irren. Nach dem Tag und dem langen Auf und Ab im Flusstal brauchten wir eine gute Regeneration: wir waren völlig platt. Lutz bei einer Massage, die anderen im Jacuzzi. Es reichte kaum, um völlig unbekannte Muskelpartien wieder aufzupäppeln. 
Ein perfektes Abendessen mit Thunfischsteak und ein grandioser Abendhimmel mit Regenbogen nach Regenguss machten den Tag zu einem Supererlebnis. 

https://drive.google.com/uc?export=view&id=1zP1SVtpktoXVBcjbTHPZv8bC2fOJujr8

Unser heutiger Track

Die Wanderung im Canyon war schwer zu tracken, da das GPS-Signal im engen Canyon nicht sehr stabil war.
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1GR3I50SiOmNXwDnbdq-fctMfE2KA2K71

Der obligate Sundowner

Heute mal wieder der Spritz Provençal 
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1BHbBxbr1iQbJBnAWvEPVnRgOkT_xFq98

Heute mal ohne Fahrrad

Fast. In der Früh haben wir das Auto am Ausstieg des Canyons geparkt und sind die 10km/400hm zurück zum Hotel mit dem Fahrrad gefahren.
Danach folgte der Abstieg in den Canyon:
https://drive.google.com/uc?export=view&id=14VUf3LRURhJH7lc1Dv_OthOCQyj26UnWhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1j9pAwvzvqLrBPez2RtZcbAqjxetSyECfhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1DhFfEcSurkJxuIZXXJQnB0sQfS_qTBtThttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1RjtwLYbhCT_yHAt3wdpY9T5H4n7vGKcshttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1YWGIb8NMLa3ytKPr6rf82aKH-NTJLyLZhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1gj1AnWJ332CwbmiFeKKJTOYMyzhRD9Di

Kompliziert, aber richtig: die Tagesplanung für Tag 4

Wie kann man die Wanderung im Canyon vorplanen? Denn sie ist nur One way, man muss zum Ausgangsort kommen und vom Ziel zum Hotel. 
Also ganz einfach: Auto mit Fahrrädern zum Ziel, Fahrräder zum Hotel, Taxi zum Start für die Wanderung, Wanderung zum Ziel. 
Die Entscheidung fiel, als die Chefin des Hauses um 21:00 Uhr am Vortag uns noch die Taxifahrt für den nächsten Morgen um 10:00 Uhr organisierte. Das heißt aber auch, um 10:00 Uhr das Auto schon hingestellt zu haben, mit dem Fahrrad wieder zum Hotel zurück gefahren zu sein, duschen und gefrühstückt zu haben. 
Für Micha unvorstellbar, denn der Wecker klingelte um 6:30 Uhr, um 7:00 Uhr saßen wir im Auto, um 7:30 Uhr waren wir am Ziel und dann hieß es, 10 km und knapp 400 Höhenmeter zurück zum Hotel zu radeln. Nicht nett um die Tageszeit bei 12° gefühlte 500hm pro Stunde bei 5 - 10% Steigung fahren zu müssen. 
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1NjyRMrBO8FUTxlhdY-QPmLiQ8qu_jPWC
Aber es klappte alles perfekt: nach 48 Minuten waren wir am Hotel zurück. 

Donnerstag, 5. September 2019

Zusammenfassung Tag 3

Heute großartige Tour von Castellane über Robion, Trigance und den GR 4 zurück nach Castellane.

Nach den Klettererfahrungen von gestern waren wir bei der Planung der heutigen Tour sehr vorsichtig. Zumal sich die Herkunft der Tracks, die wir irgendwo aus dem Internet zusammengestellt hatten, nicht mehr nachvollziehbar war. Es war nur klar: Die Tour ist keine der offiziellen "VTT" Touren der Region.

In der Streckenplanung gab es drei Passagen, bei denen lt. Komoot, GPSies und der guten alten Wanderkarte klar war: Da verlassen wir explizit ausgewiesene (Neben-) Straßen oder Moutainbike-Touren und bewegen uns auf Wanderwegen. Auf den Karten sah aber alles so aus, als liefen die MTB-Tracks in diesen Streckenabschnitten immer mehr oder weniger parallel zu den Höhenlinien (also keine brutalen Auf- oder Abstiege). Und was soll ich sagen: So war es dann auch. Die Strecke war bis auf wenige fahrtechnisch knifflige Passagen oder sehr steile Anstiege überwiegend fahrbar.

Dafür gab es Sahne-Singletrails zwischen Robion und Trigance und auf dem GR4 zurück nach Castellane. Insgesamt eine Mountainbike-Tour, wie man sie sich wünscht, selbst wenn man nicht der absolute Trial-Freak ist.

Mittagessen in Trigance im Le Piccolo. Der Plat du Jour (Hase in Senfsauce mit Gnocchi) war leider "terminer". Das Omelette mit Salat waren als Ersatz aber sehr gut!

In Castellane gab es zum Tagesabschluss einen Eisbecher im Bistrot la Fontaine. Interessante Geschmacksrichtungen. Lavendel-Eis schmeckt tatsächlich nach Lavendel.

Zwischen Rougon und Castellane, an der Auffahrt zum GR 4 haben wir uns heute dann aufgeteilt. Micha hatte mehr Lust auf Straße und die Möglichkeit, sich noch mal mit beiden Füßen in die Verdon zu stellen. Lutz und Carsten sind dann die letzten 470 Hm über den GR 4 alleine gefahren.

  • Gefahrene Strecke: 43,5 km 
  • Fahrzeit: 4:06 h 
  • Aufstieg gesamt 1070 hm
  • Durchschnittsgeschwindigkeit (in Bewegung): 10,6 km/h

Höhenprofil Tag 3

https://drive.google.com/uc?export=view&id=10B7mAvv_LmYmww8hirnndFDqth89jpRs.

Die 2/3-Variante

Nach 30 km der Tour hat Micha den Weg auf der Straße entlang der Verdon flussaufwärts nach Castellane genommen, während Lutz und Carsten nochmals die andere Talseite hochgetobt sind, um einem Wanderweg zu folgen. 
Die Verdon war stark frequentiert von Rafting-Booten (1x mit Kentern/ Ausladen der Paaddler), Solopaddlern und - fast unvorstellbar: Standup Paddlern. 

https://drive.google.com/uc?export=view&id=1QCi8M7SPuCnNaC6H7h2ek1bOBBf_RXKP
Entspannende Variante mit - sehr - erfrischendem Fußbad in der Verdon und Stadttour in Castellane: 38 km, 660 hm bei 14 km/h. 
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1p_fe5LejJY37Wxagz_eUKvznX-MAZrFE

Tag 3

Heute stand eine Rundtour startend in Castellane, 30 Autominuten von unserem Hotel, auf dem Plan. 
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1Suc9KK3A2P6E8TKX9CbWEzopIqrzl5i_https://drive.google.com/uc?export=view&id=13yxrTngHMY1GvIKI_zfU0bdo2K4QHI4shttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1JJ25KAOkxurtV4cwH8hcRhdH7a36I3uhhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1O9k27HWmP3Z3UY8E1Z4pJEQFi392iLrVhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1HPpE3IYbvBXNHxfxixOVLccnkNjiTd3i
Das war eine super Tour! Es war alles dabei: Steile Auf- und Abfahrten, Asphalt, Schotter, Singletrails und Panoramen vom Feinsten.

Mittwoch, 4. September 2019

Zusammenfassung Tag 2

Die Gegend rund um die Gorges du Verdon ist bekannt als Kletter-Paradies. Am frühen Morgen war noch nicht abzusehen, dass wir heute auch mit dieser Sportart Bekanntschaft machen sollten.

Die Zielvorgabe für heute war klar: Von La Palud nach Moustiers-Sainte-Marie, möglichst viel offroad. Aus Mountainbike-Touren aus dem Internet hatten wir eine Route entsprechend dieser Vorgabe zusammengestellt.

Nach kurzem Anrollen ging es kurz hinter dem Ort dann gleich in den Offroad-Track. Und endete ein paar hundert Meter und gut 50 hm später mit der Erkenntnis: Das ist ein Wanderweg. Einer der Kategorie: Für uns vollständig unbefahrbar.

Wir haben dann spontan umgeplant und sind bei der Rücktour eingestiegen und diese dann Richtung Moustiers rückwärts gefahren. Damit sind wir auch um den für den ursprünglichen Weg vorgesehenen scharfen Abstieg mit z.T. 40% Gefälle herumgekommen (keine Ahnung, wie das ausgesehen hätte…). Und den Rückweg über Moustiers würden wir dann notgedrungen über die Straße machen.

Die nun neue Hin-Route ist zunächst, wie man sich eine Crosscountry-Tour wünscht: Schotter-Wege und gut fahrbare Single-Trails wechseln sich ab. Einfach toll.

Irritieren hätte uns sollen, dass das Höhenprofil kurz vor Moustiers scharf abfällt - wir sind uns einig, ein Mess-Artefakt, das kann nicht stimmen. Kurz vor Moustiers treffen wir eine Wandergruppe. Die deutsche Führerin behauptet doch glatt, der weitere Weg sei für uns vermutlich nicht fahrbar. Eventuell müsste man die Bikes wohl auch tragen. Diese Aussage haben wir erst nicht richtig ernst genommen und zweitens gab es zu diesem Zeitpunkt außer Umkehren und weiträumigen Umfahrungen keine Alternativen.

Drittens muss man sagen, waren die Aussagen der Wanderführerin noch freundliche Untertreibungen: Wir schieben und tragen unsere Bikes auf einem engen und steilen Wanderweg über Fels und Stein über 2,5 km und über 250 Hm gen Moustiers hinab. Der Weg ist so, dass man selbst als Wanderer konzentriert gehen und z.T. klettern muss. Micha nimmt einmal den falschen Abzweig, landet in einem ausgewaschenen Flussbett, kommt da kaum wieder raus, zerreißt noch fast den Verschluss seiner Schuhe und hat die eine oder andere Schramme.

Als wir nach über einer Stunde doch noch kurz unterhalb der über dem Ort thronenden Kirche Notre Dame de Beauvoir in die Zivilisation zurückkehren, sind wir Gott froh. Ebenso wie die verschiedenen Wanderer, die wir auf der Kletterpassage getroffen haben und die uns im Ort wieder treffen.

In Moustiers ist Mittag und die meisten Restos voll. Wir essen in der Pizzeria Belvedere. Qualität nach dem Motto: Der Hunger treibt's rein. Das selbst gemischte alkoholfreie Radler hellt die Stimmung aber deutlich auf.

Die 19,6 km zurück nach La Palud fahren wir dann über die D952. Die 540 Hm in praller Sonne sind auf der gut befahrenen, kurvigen und auch nicht zu breiten Straße ein zweifelhaftes Vergnügen, das wir aber ohne weitere Probleme meistern.
  • Gefahrene Strecke: 41,7 km 
  • Fahrzeit: 3:30 h 
  • Aufstieg gesamt 890 hm
  • Durchschnittsgeschwindigkeit (in Bewegung): 11,6 km/h
  • Höchste Geschwindigkeit: 58,1 km/h 

Höhenprofil Tag 2

 https://drive.google.com/uc?export=view&id=1NMPith1m_o4Ewo-iwhkKA3lId4RuhkgR.

Die Revitalisierung des Schambeins

Auch erfahrene Mountainbiker werden es kaum kennen: den Schambeinschub. Viel besser, wenn man schon den Gerontenstatus erreicht hat und sich kaum noch an die Funktion dieser Körperregionen erinnern kann.
Aber heute war der Tag, an dem diese Funktion wieder belebt werden konnte. Dem Uneingeweihten sei sie kurz dargestellt: das Bike wird senkrecht auf das Hinterrad gestellt, der rechte Zeigefinger an der Handbremse kontrolliert die Bewegung, hier die Abwärtsbewegung ins Tal. Zieht man die Handbremse an, hat man einen 3. Haltepunkt. So weit, so gut.
Wenn ein Hindernis im Weg die Abwärtsbewegung aufhält, kommt - genau - das Schambein zum Einsatz: ein wohl dosierter Druck mit dem Schambein auf den in gleicher Höhe befindlichen Sattel und das Hindernis ist überwunden. Auf die Dosierung kommt es an!

Unsere Tour am zweiten Tag

führte uns von La Palud nach Moustiers. Die anfänglich gut zu fahrende MTB-Strecke entpuppte sich am Ende als steiler, verblockter Wanderpfad, den wir mit den Rädern runterkraxeln mussten.
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1xp2so7vvJqUY59FWguo8BfimaAyLO7B3
https://drive.google.com/uc?export=view&id=14lRqXGwN84k7jW1CQPa9znakQJkP-CmL
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1oI_MFS7u-sknODnQVWcy7xQByhAVIPsH
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1jPwTFJez9m3x_C8n7VMfZhmOTRErSNj8
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1Lsf5_k1bKMOE7nF93Ff_8sPYpa3aKkwnhttps://drive.google.com/uc?export=view&id=1eDF3mRrFbCIMRdLc7CuiRJs6HcwJU868
https://drive.google.com/uc?export=view&id=1nY-34tfcwxFSiz4YqsVQbgb5PbGxblsX

Zusammenfassung Tag 1

Tag 1 führte uns vom Hotel in einer 23 km Runde auf der Route des Crêtes ganz dicht an den sog. Grand Canyon du Verdon. Wir fahren überwiegend auf befestigter Straße und genießen die fantastischen Ausblicke in die Verdonschlucht. Mittagspause im Chalet de la Maline.

Insgesamt ist es angenehm leer. Der Nachsaison sei Dank. Man mag sich das Gedränge an den Aussichtspunkten und der D23 (Straße der Route de Crêtes) in der Hochsaison nicht vorstellen.

Nach kurzem Ausruhen am Pool und Jacuzzi unternehmen wir dann noch einen Ausflug in die Verdonschlucht (zum Tunnel du Baou) und genießen den Blick zur Abwechslung mal von unten nach oben. Ebenfalls spektakulär.

Abends Sundowner auf der Sonnenterrasse des Hotels. Wir testen regionale Bierspezialitäten. Der Geschmack ist ... interessant.
  • Gefahrene Strecke: 23,1 km
  • Fahrzeit: 1:48 h,
  • Aufstieg gesamt 653 hm.
  • Zeit im Stand 1:25 h (ja, die vielen tollen Aussichtspunkte...)
  • Durchschnittsgeschwindigkeit (in Bewegung): 12,8 km/h
  • Höchste Geschwindigkeit: 60,1 km/h 
Von den Ausblicken her wird Tag 1 schwer zu toppen sein.