Nach den Klettererfahrungen von gestern waren wir bei der Planung der heutigen Tour sehr vorsichtig. Zumal sich die Herkunft der Tracks, die wir irgendwo aus dem Internet zusammengestellt hatten, nicht mehr nachvollziehbar war. Es war nur klar: Die Tour ist keine der offiziellen "VTT" Touren der Region.
In der Streckenplanung gab es drei Passagen, bei denen lt. Komoot, GPSies und der guten alten Wanderkarte klar war: Da verlassen wir explizit ausgewiesene (Neben-) Straßen oder Moutainbike-Touren und bewegen uns auf Wanderwegen. Auf den Karten sah aber alles so aus, als liefen die MTB-Tracks in diesen Streckenabschnitten immer mehr oder weniger parallel zu den Höhenlinien (also keine brutalen Auf- oder Abstiege). Und was soll ich sagen: So war es dann auch. Die Strecke war bis auf wenige fahrtechnisch knifflige Passagen oder sehr steile Anstiege überwiegend fahrbar.
Dafür gab es Sahne-Singletrails zwischen Robion und Trigance und auf dem GR4 zurück nach Castellane. Insgesamt eine Mountainbike-Tour, wie man sie sich wünscht, selbst wenn man nicht der absolute Trial-Freak ist.
Mittagessen in Trigance im Le Piccolo. Der Plat du Jour (Hase in Senfsauce mit Gnocchi) war leider "terminer". Das Omelette mit Salat waren als Ersatz aber sehr gut!
In Castellane gab es zum Tagesabschluss einen Eisbecher im Bistrot la Fontaine. Interessante Geschmacksrichtungen. Lavendel-Eis schmeckt tatsächlich nach Lavendel.
Zwischen Rougon und Castellane, an der Auffahrt zum GR 4 haben wir uns heute dann aufgeteilt. Micha hatte mehr Lust auf Straße und die Möglichkeit, sich noch mal mit beiden Füßen in die Verdon zu stellen. Lutz und Carsten sind dann die letzten 470 Hm über den GR 4 alleine gefahren.
- Gefahrene Strecke: 43,5 km
- Fahrzeit: 4:06 h
- Aufstieg gesamt 1070 hm
- Durchschnittsgeschwindigkeit (in Bewegung): 10,6 km/h
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